Power

In der kleinen, weiterführenden Schule kennen sich fast alle Kinder schon aus ihrer Grundschulzeit. Trotzdem ist es üblich, dass sich alle neuen Schülerinnen der fünften Klasse in der Schulversammlung vorstellen.
DER JUNGE kommt als einziger von einer anderen Schule. “Aber wie soll er sich denn vorstellen, er spricht ja kaum!” fragt die Schulbegleiterin.
“Ach das kriegen wir zusammen schon hin!”, antwortet die Klassenlehrerin.
Gemeinsam erstellen die beiden mit dem Jungen eine PowerPoint Präsentation mit Fotos und sogar einem kurzen Video. Und ein bisschen soll der Junge auch selbst sagen, sozusagen „live“.
Die Präsentation kommt bei den Kindern sehr gut an. Alle finden den neuen Mitschüler cool.
“Na bitte, das lief doch super”, freut die Lehrerin. „Und die zwei kurzen Sätze, die Du mit ihm geübt hast, hat er auch toll hinbekommen!“

Die Geschichte vorgelesen …

3 Kommentare

  1. Claudia sagt:

    Ja, etwas Kreativität ist immer gefragt bei Inklusion.
    Mein Sohn hat bei seiner ersten Buchvorstellung auch einfach ein Theaterstück daraus gemacht, so dass er nur wenig sprechen musste. Ich fand die Idee damals auch genial.

  2. Anonymous sagt:

    So geht echte Inklusion! Vielen Dank für ein wenig Hoffnung.

  3. Moma sagt:

    Juhu! 🥰

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