Wohnen

Die Mutter DER JUNGEN FRAU trifft sich mit einer Freundin. Irgendwann kommen sie im Gespräch auf die Auszugspläne der jungen Frau.
„Hattet ihr nicht vor kurzem ein Gespräch mit der Stadt wegen möglicher Unterstützung?“
Die Mutter verzieht das Gesicht: „Hör bloß auf! Das war so deprimierend. Nachdem wir beschrieben haben, wo überall und wie viele Stunden Unterstützung unsere Tochter voraussichtlich braucht, hat die Sachbearbeiterin gesagt: Da brauchen Sie erst gar keinen Antrag stellen!“
„Und warum nicht“, fragt die Freundin nach.
„Weil für solche Menschen wie unsere Tochter ambulantes Wohnen überhaupt nicht gedacht sei! Für die gäbe es doch die ‚besonderen Wohnformen‘.
„Was ist denn das nun wieder?“, fragt die Freundin.
„Das ist“, sagt die Mutter seufzend, „das neue Wort für die Heime.“

Die Geschichte vorgelesen …

1 Kommentar

  1. Moma sagt:

    Ey, was für ein beschissen Framing. Das ist ja zum Ausflippen.🤯

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.