Die Einladung

Die Patentante des MÄDCHENS ist bei einem neuen Kollegen eingeladen.
Es gibt Kaffee und Kuchen.
Eine kleine Runde, auch die Frau des Kollegen ist dabei.
Sie erzählt: Von ihren drei Kindern und ihrer vollen Stelle.
Sie ist Sonderpädagogin.
„Komm, nimm noch mal vom Kirschkuchen“, sagt sie lachend, „sonst kann ich morgen keinen neuen backen und muss noch mehr Kirschmarmelade einkochen!“
„Wie Du das alles schaffst…!“ Die Patentante ist beeindruckt. „Du musst doch sicher auch noch die ganze Unterrichtsvorbereitung am Wochenende machen!“
Sie weiß aus der Familie des Mädchens, dass es dort viel um passgenaues Fördermaterial geht und es viel Zeit und Mühe kostet, dies zu finden.
„Ach, halb so schlimm“, wehrt die Frau des Kollegen ab „weißt du: Ich mach‘ mir das Leben nicht unnötig schwer! Ich schau‘ immer, dass ich eine unserer Klassen für geistig behinderte Schüler bekomme. Ich hab da Einiges an fertigem Material für Vorschulkinder. Irgendwas davon passt immer. Und ich lasse meine Schüler viele Mandalas malen, gehe mit ihnen auf den Schulspielplatz, oder wir machen zusammen Pudding. Diese Kinder sind ja schon mit ganz einfachen Dingen so zufrieden!“

Die Geschichte vorgelesen …

26 Kommentare

  1. Anonym sagt:

    Lieber Anonym 11:26
    Ich kann leider Herrn Müller Panikmache nicht nachvollziehen!Ich kann, seitdem Inklusion in Deutschland eingeführt wurde die Panikmache mancher Politiker oder Lehrer zum Thema Inklusion nicht nachvollziehen. In Bundesländer, wo Förderschulen Schwerpunkt Lernen abgeschafft wurden, wurden doch NUR die Schulen(Einrichtungen) abgeschafft. Der Beruf der Sonderschullehrer Schwerpunkt L oder E wurde doch nicht abgeschafft. Der existiert noch! Es ist doch nicht so, dass mit der Abschaffung dieser Förderschulen die Sonderpädagogen mit verschwinden, erschossen werden oder in den Knast gesteckt werden. Diese Sonderpädagogen arbeiten weiter in Regelschulen, wo sie auch gebraucht werden,nämlich da wo die Förderschulkinder aufgenommen worden sind!(zum Beispiel weiterführende Schulen, Stadtteilschulen usw)
    Die Frage stellt sich nur, ob solch eine Sonderpädagogin wie oben in der Geschichte, die kaum Ansprüche in der Pädagogik hat, da mithalten kann! Bei meinem Sohn in der Regelschule wäre sie nicht erwünscht!Da bin ich mir sogar sehr sicher!

  2. Anonym sagt:

    An Anonym 14.04.2019 (11:26)
    Bin Mutter eines behinderten Kindes und mein Kind zählte, wie sie das oben beschreiben auch zu den Kindern,"die schlichtweg die anderen Kindern nicht aushielt!"Mein Kind hat eine schwere Form des Autismus! Mein Kind besuchte eine Sonderschule, wo es jeden Tag unterfordert war.Es hatte Sonderpädagogen, die eine ähnliche Arbeitsweise hatte, wie die Sonderpädagogin oben in der Geschichte!(Pudding kochen, Spielplatz ab und zu besuchen usw).Er verweigerte sehr oft den Schulbesuch!Viele behinderte Kinder in Sonderschulen verstehen überhaupt nicht die Behinderungen anderer Kinder.Sie sind nur unter sich! Seitdem mein Kind eine Regelschule besuchte, blühte er auf. Er hat kein Abitur geschafft oder ein Hauptschulabschluss . Es hat aber die Stifthaltung gelernt, er hat gelernt mit einem PC umzugehen. Er hat dadurch gelernt sich selbständig zu beschäftigen.Er hat dadurch eine Menge Hobbys entwickeln können!Seine Sprache ist auch besser geworden.
    Sonderpädagogen plädieren immer wieder, dass die Kinder zur Selbständigkeit erzogen werden sollen?Wie sollen den behinderte Kinder irgendwann selbständig werden, wenn sie nicht mal ein Straßenschild lesen können? Ist Pudding kochen können wichtiger im Kindesalter?
    Die Regelschule, die mein Kind besuchte, passte sich den Kindern an. Es hatte qualifizierte Pädagogen,für alle Schüler,auch für die LSE Schüler. Die Schule passte sich den Kindern an und bot Lehrer Fortbildungen an, damit Sie die Kinder verstehen um sie nicht "kreuz und quer durchs Land abschieben zu müssen".

  3. Kirsteneins sagt:

    Darf ich mal vorsichtig nachfragen, warum das hier diskutiert wird? Es geht doch ganz offesichtlich in der Geschichte gar nicht um diesen Kreis von Schülern. Bitte beschränken Sie sich doch alle bei Ihren Kommentaren auf Kommentaren zur Geschichte und platzieren Sie alle anderen Anmerkungen bei passenden Blogs oder Artikeln. In Zukunft werden wir bei der Freigabe der Kommentare wieder stärker darauf achten, dass sie Geschichtenbezug haben.DANKE.

  4. Anonym sagt:

    Es geht ganz klar aus dem Text hervor, dass diese Kinder auf Schulen für Erziehungshilfe waren, die dann abgeschafft worden sind im Zuge der Inklusion. Also haben sie ihre Schulen verloren, in denen sie offensichtlich beschult werden könnten, und wurden aus ihrem Umfeld gerissen.

  5. Anonym sagt:

    Müller spricht von schwer traumatisierten Kindern, die auch in einer Sonderschule mit Sonderpädagogen nicht adäquat versorgt werden könnten. "Kinder, die so massive Erfahrungen von Missbrauch, von Misshandlungen, von Verwahrlosung und Vernachlässigung gemacht haben, dass sie andere Kinder nicht aushalten und dass andere Erwachsene auf sie massiv gefährlich wirken.[…] da ist es völlig egal, wie viel Expertise Sie haben. Die halten schlichtweg ein anderes oder zwei andere Kinder nicht aus aufgrund der biografischen Erfahrungen, die sie gemacht haben." Gerade diesen Kindern ist logischerweise mit einer Sonderschule E mit 6 oder 9 Mitschülern nicht geholfen….Daher Müllers Ausführungen über die “MultiGradeMultiLevel-Methodology”, eine Methode, die aus Südindien kommt, aus einem Landschulprojekt, das ich jetzt seit 17 Jahren begleite [….] große Heterogenität der Kinder eines Dorfes – schnell, langsam lernend, begabt, weniger begabt, älter, jünger. Und wie kann man jetzt für die Unterricht machen? Und da hat man sich eine Methode überlegt, indem man einen strukturierten Lernweg angelegt hat, bei dem die Kinder stark sich selber anleiten können."
    Ob diese Methode ein hilfreicher Weg für die beschriebene Schülergruppe ist, sei hier erstmal undiskutiert dahingestellt…

  6. Anonym sagt:

    Aus dem Interview mit PD Dr.phil.habil. Thomas Müller: Auffälliges Verhalten von Schülern:"Es gibt Kinder, die halten schlichtweg andere Kinder nicht aus" -ein Experteninterview ( News4teachers):

    "Sie finden dann in Bundesländern, die bildungspolitisch als hinten dran bezeichnet werden wie Bayern beispielsweise was die Inklusion betrifft, Kinder aus Schleswig-Holstein oder Hamburg oder auch aus Südtirol in geschlossener Unterbringung,….diese Kinder werden kreuz und quer durchs Land verschickt."

    Das ist nur ein Beispiel für viele ähnliche, die nicht bekannt werden! Das meine ich! Da trifft es dann die schwächsten, in diesem Beispiel solche, denen man die E-Schule genommen hat! Schüler, die möglicherweise eh schon Verarbeitungsschwächen haben oder viele ständige Änderungen und Trennungen verkraften mussten, werden weiter herumgeschubst!

  7. Anonym sagt:

    An Anonym 21.35 mit der Aber "radikale Änderung eines Schulsystems birgt auch die Gefahr, große Schäden anzurichten."
    Radikale Änderungen wurden auch in Hamburg durchgeführt als man Stadtteilschulen eingeführt hatte. Aus Realschulen, Hauptschulen, und Gesamtschulen wurde eine einzige Schulform,nämlich die Stadtteilschulen. Sogar die Förderschulen Schwerpunkt Lernen wurden abgeschafft und den Stadtteilschulen zugefügt? Und die Kinder lernen alle gemeinsam .Es gibt keine mehr Unterschiede. Die Kinder lernen glücklich alle zusammen und können sich gar nicht mehr vorstellen in das alte Schulsystem zu lernen.Keiner hat durch die Veränderung Schaden genommen!Im Gegenteil!
    Als die Mauer fiel,wurden die Schüler Ostdeutschlands von 12 auf 13 Schuljahren umgestellt. Auch damals fehlten Tausende von Lehrern.Die Politiker haben alles getan, damit dies umgesetzt wird und haben ein Solizuschlag eingeführt. Genau die Parteien die damals sich vorbildlich verhalten hatten , plädierten in den letzten Jahren gegen Inklusion . Wo blieb den die Solidarität dieser Politiker auch für die behinderten Kindern damit sie auch eine Chance haben inmitten der Gesellschaft integriert zu werden?

  8. Anonym sagt:

    An Anonym 21.35 mit der Aussage"Das Wissen der Lehrer, die täglich mit Schülergruppen umgehen, müsste ernst genommen statt lächerlich gemacht werden".
    Wer bitteschön macht sich hier lächerlich über die Lehrer? Meinen Sie vielleicht, dass diese Geschichten hier im Blog sarkastisch gemeint sind? dieser Blog ist nicht die Sendung von Herrn Böhmermann! Diese Geschichten sind wahre Geschichten!Wenn sich jmd lächerlich über die Bildung der Kinder macht und das nicht Ernst nimmt, dann ist es diese Sonderlehrerin, oben in der Geschichte, die allerdings ähnliche Ansprüche in der Pädagogik hat wie die Sonderlehrer in der Sonderschule meines Kindes hatten.
    Ich sage jedem der dies anzweifelt, seine eigene Kinder auf Sonderschulen zu schicken. Solche Sonderlehrer auch.Sonderschulen behaupten doch differenziert zu arbeiten und ein viel qualifiziertes Personal als Lehrer in Regelschulen zu haben.Mit solchen Argumente werden doch die kinder aus den Regelschulen auf Sonderschulen abgeschoben,oder? Also, so gesehen, hat keiner was zu verlieren,oder? Differenziert arbeiten, bedeutet in der Sprache der Pädagogen, dass die Pädagogen ,fähig sind,bzw die Qualifikation haben mit jedem Kind in der Sonderschule zu arbeiten(zum Beispiel:differnzierte Arbeitsblätter). So gesehen, könnten sie doch jeden Abschluß schaffen!Sogar ihr Abitur!So wurde mir und vielen Eltern bei der Einschulung in der Sonderschule meines Kindes und anderen Eltern behinderter Kinder von der Schulleitung vorgegaukelt! Dann nur zu!Jeder der dies anzweifelt, soll seine eigenen Kindern in dem Sonderschulparadies hinschicken!

  9. Anonym sagt:

    Dass nicht jedes Kind ständig da abgeholt wird, wo es steht, ist in meinen Augen normal. Diesem Anspruch kann keine Schule der Welt gerecht werden. Wie viele mittelmäßige und schwächere Schüler der Regelschulen erleben das. Da müsste man schon für jedes Kind einen Privatlehrer anstellen. Dann blieben das soziale Lernen und die Teilhabe allerdings vollends auf der Strecke ….
    Sicher haben Sie in einigen Punkten recht. Auch unsere Erfahrungen mit vier Kindern sind äußerst unterschiedlich und längst nicht immer positiv. Das liegt aber an sehr vielen verschiedenen Faktoren und in den seltensten Fällen an Faulheit oder Arroganz von Lehrkräften oder am "System". Auch wir mussten sehr viele Gespräche mit Lehrern führen und es war oft schwer, einen Konsens zu finden. Trotzdem waren die allermeisten Lehrer sehr engagiert.
    Der Lehrerberuf ist weitaus schwerer, als er aussieht. Wenn man Lehrkräfte so sehr kritisiert wie im Anspruch der schulischen Inklusion, dann muss man auch mit Kritik derer rechnen, die viele Jahre ganz vorne, vor den Schulbânken, stehen bzw. standen und die Zusammenhänge am besten kennen. Ständige Kritik an einem Berufsstand ist destruktiv.
    Ja, es muss sich manches ändern. Aber radikale Änderung eines Schulsystems birgt auch die Gefahr, große Schäden anzurichten. Das sehe ich so. Das Wissen der Lehrer, die täglich mit Schülergruppen umgehen, müsste ernst genommen statt lächerlich gemacht werden. Dieses Wissen haben auch oft Pädagogikprofessoren nicht, man kann es nur in ständigem Einsatz erwerben.

  10. Anonym sagt:

    An Anonym 15:45
    Ich bin selber Mutter eines behinderten Kindes. Mein Kind hat sowohl eine Sonderschule als auch eine Regelschule besucht.In der Regelschule hatte mein Kind Lehrer und Schulbegleiter,die sehr engagiert waren. In der Regelschule hat es eine Menge gelernt. Als mein Kind in der Sonderschule war,da schoben die Sonderlehrer alles auf die Behinderung meines Kindes.
    Jedes Kind hat ein riesen Potenzial.Es gibt auch Kinder,die Aufgrund ihrer Behinderung vieles nicht konnen. ABER, haben die Kinder in Sonderschulen überhaupt eine CHANCE herauszufinden ob sie Potenzial haben ,wenn diese Kinder nicht Mal Schulbücher,Arbeitshefte haben? In ganz Deutschland sind die meisten Schulbegleiter unqualifiziert. Behinderte Kinder ,die das Tausendfache an mehr Förderbedarf haben,kriegen in Deutschland das Tausendfache weniger als Kinder in Regelschulen. Es fehlen sowohl in Regelschulen als auch in Sonderschulen Lehrer die qualifiziert sind für diese Kinder.
    Verstehe nicht wieso Sie das hier so persönlich nehmen? Diese Sonderpädagogin oder andere Lehrer,die hier kritisiert werden stehen bildlich gesehen für das Versagen des deutschen Schulsystem,der Politiker,über die sich übrigens auch Lehrer ärgern.Fakt ist,dass seit Jahren behinderte Kinder diskriminiert werden,kaum eine Chance haben zur Bildung zu kommen!

  11. Anonym sagt:

    Lieber Anonym 15:45
    Ich möchte Sie wirklich nicht beleidigen,aber Sie Verhalten sich wie jmd der Autorität ist und eine andere Meinung nicht akzeptiert.Wir lebe nicht in einer Diktatur! Es gibt eine Redefreiheit!
    Wenn Sie so tolle Erfahrung bei ihrem Kind gemacht haben ,dann freuen wir uns doch alle und respektieren das. Es steht Ihnen zu hier ganz lange Texte über eine gelungene Inklusion über ihr Kind zu schreiben!In diesem Blog werden Geschichten über eine gelungene Inklusion und misslungenen Inklusion( nixklusion) oder was dazwischen geschrieben.
    Ich fürchte Sie verwechselt hier was. Dieser Blog geißt nicht " Deutschlands Sonderschule" ,wo Geschichten von gelungener Integration behinderter Kinder Sonderschulen geschrieben werden. Wenn Ihnen dieser Blog nicht passt,dann schreiben sie doch ihren eigenen mit der Überschrift"Deutschlands Sonderschulen!".

  12. kirstenzwei sagt:

    Wir berichten hier Geschichten, die wir entweder selbst erlebt haben oder von Freunden oder guten Bekannten, die sie selbst erlebt haben genauso erzählt bekommen haben. Genau deswegen können wir sie wortwörtlich aufschreiben. Das können Sie nun glauben – oder eben auch nicht.
    Es freut mich für Sie und für alle Eltern, die tatsächlich nur guten Unterricht und engagierte Förderung für ihr Kind erlebt haben. Genauso sollte es ja auch sein!
    Allerdings die Erfahrung, dass ein Kind mit Förderschwerpunkt G nicht mit individuell passenden Material gefördert wird, sondern mit komplett ungeeigneten Aufgaben oder Arbeitsblättern schlichtweg beschäftigt wird, habe ich mehr als einmal selbst gemacht und auch dutzende male erzählt bekommen. Und das liegt sicher NICHT daran, dass ich -oder die anderen betroffenen Eltern – die Einschränkungen der Kinder nicht realistisch einschätzen können.
    Kinder mit Förderschwerpunkt G werden von (Sonder-)Pädagogen, entgegen des formulierten Anspruchs, häufig eben nicht wirklich da "abgeholt werden, wo sie stehen" . Das ist eine Erfahrung die leider viel zu viele Eltern teilen. Viele Eltern verbringen dann unzählige Stunden damit, die versäumte Förderung zuhause nachzuholen oder bringen die Kinder zu Lerntherapeuten und Privatlehrern. Dort lernen diese Kinder dann das, wozu sie nach Ansicht ihrer Lehrkräfte angeblich nicht in der Lage sind.
    Aber das wollen manche vielleicht nicht gerne lesen. Falls es Ihnen auch so geht, empfehle ich, sich einfach auf die positiven Geschichten von engagierter Förderung und gelingender Inklusion zu konzentrieren, die es ja auch in unserem Blog gibt.

  13. Anonym sagt:

    Nach wie vor ist mir nicht klar, wie man so eine Geschichte, die man nicht selbst erlebt, nur über Dritte erfahren hat, so wortwörtlich aufschreiben kann. Und viele nehmen sie für bare Münze. Papier ist geduldig, erklärte mir mein Vater oft genug, und für anderes gilt das wohl auch.
    Wenn uns Eltern von behinderten Kindern jemand bemitleidet: "Sicher hast du heute noch ganz viel zu tun!", dann spielen wir das doch auch gerne herunter und sagen etwas entsprechendes. Eines weiß ich genau, die Klassen, die mein geistig behindertes Kind besucht hat, waren allesamt nicht so einfach wie sich das hier liest. Und die Stundenpläne und Unterrichtsstunden enthielten genug Inhalt, um die Kinder in jeder Hinsicht zu fördern, und wenn manches nicht gelernt werden konnte, lag es vielleicht auch manchmal am Kind und an seinen Grenzen. Aber das wollen viele nicht gerne hören.

  14. Fan des Illustrators sagt:

    Die Illustration finde ich sehr gelungen:
    Die Patentante lächelt leicht verlegen bei der ungenierten Darlegung der Sonderpädagogin über ihre egoistischen Lebensbewältigungsstrategien.
    Sie scheint mir ein typisches Phänomen unseres leistungsorientierten Bildungssystems zu sein.

    Wir brauchen dringend ein gemeinsames inklusives Lernen in der Schule mit der Chance auf ein umfassendes soziales Lernen, getragen von gegenseitiger Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Wertschätzung.

  15. Anonym sagt:

    Lieber Anonym 9:28
    Wenn jmd hier die Lehrer(faule Säcke,wie Sie persönlich Sie beschreiben) und die "förderwütigen" Mütter kritisiert,dann tut es zu gut Recht!Es wird in erster Linie deren Arroganz kritisiert! Ich bin Mutter eines behinderten Kindes und bezeichne die Haltung dieser Soderlehrerin in der Geschichte als Arroganz!Ich habe eine Menge Lehrer in meinem Freundeskreis,und keiner würde sich bei seinem Kind mit solch einer schlechten Unterrichtsqualität bei dem eigenen Kindern zufrieden geben! Ich bezweifle es, dass die Sonderlehrerin oben in der Geschichte, sich bei ihren eigenen Kinder mit ihren Unterrichtsqualität, bzw ihren schwachen Ansprüche in der Pädagogik zufrieden geben würde!

  16. Anonym sagt:

    Viele Eltern behinderter Kinder haben aufgehört Ansprüche zu stellen.Und warum? Weil sie keine andere Wahl haben.Wenn es Eltern gibt, die Anforderungen stellen,dann werden sie gebeten,die Schule zu wechseln! Und wo sollen diese Kinder hin,wenn es meistens nur eine einzige Soderschule in einem Bezirk gibt?Sie müssten so längere Wege in Anspruch nehmen.Das heißt zwei Std täglich im Bus für die hin und Rückfahrt!

  17. Anonym sagt:

    Es geht in der Geschichte nicht darum,ob die Lehrerin 3 oder 15 Kinder hat! Worum es hier geht ist,dass die Sonderpädagogin durch ihre katastrophalen Einstellung die Kinder um ihre Bildung bringt!In den meisten Sonderschulen in Deutschland haben die Sonderpädagogen die gleichen Ansprüche in der Pädagogik ,wie die Sonderlehrerin oben in der Geschichte. Die Soderpädagogen in Deutschland werden ausgebildet um den Kindern Alltagskompetenzen beizubringen.Deshalb haben die Kinder auch keine Schulbücher!Leider!!!!Eine Sonderpädagogin in der Sonderschule meines Kindes sagte mir Mal,dass sie in einer Regelschule unter gehen würde, weil sie nicht dafür ausgebildet wäre(soll keine Kritik sein).Sie müsste Hand in Hand mit den Fachlehrer arbeiten und Arbeitsmaterial den Kindern in jedem Fach vorbereiten!)
    Die Zeugnisse der Kinder in den Sonderschulen wiederspiegeln genau die Haltung,bzw Qualifikation,Ansprüche der Sonderlehrerin oben in der Geschichte. Beim Lesen der Zeugnisse fällt es jedem auf,dass die Lehrer sich nicht als Ziel setzen leistungsorientiert zu arbeiten(den Kindern das Rechnen, Schreiben und Lesen beizubringen)sondern eher freizeitorientiert(man kocht mit den Kindern zum Beispiel Marmelade,backt Kuchen, man macht Ausflüge)

  18. Anonym sagt:

    Lieber Anonym 9:32 mit der Aussage"Meistens hat ja eine Sonderschule nur ein Profil, entweder für Schüler mit geistiger Behinderung ODER für Schüler mit Lernbehinderung,"
    Schüler mit Lernbehinderung landen wie so oft auf Sonderschulen Schwerpunkt geistige Entwicklung!
    Es gibt sogar eine Menge Schüler in Sonderschulen, die nicht Mal eine richtige Diagnose haben.Es heißt sie haben eine Entwicklungsverzögerung.Und den Sonderschulen reicht diese Diagnose, obwohl Kinder ab drei Jahren nicht mehr mit einer Diagnose Entwicklungsverzögerung abstempelt werden dürfen! Ab drei Jahren wird das als Entwicklungsstörung in der Medizin diagnostiziert.
    Eine Bekannte von mir regt sich zur Zeit schlimm darüber auf, weil man bei ihrem Kind beim Schulwechsel in die fünfte Klasse den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung abgestempelt wurde,obwohl es den Schwerpunkt Lernen hätte. Die Argumentation des Schulleiters hieß ,dass man dem Kind die geistige Behinderung ansehen würde.Es wurde nicht Mal getestet!Es gibt kein vernünftiges Gutachten.Aus dem Zeugnis kann man ,bei Weitem nicht erlesen, dass das Kind eine geistige Behinderung hat.Trotzdem wird es auf einer Sonderschule mit Schwerpunkt geistige Entwicklung abgeschoben.Und wer hat entschieden dass das Kind auf einer Sonderschule geistige Entwicklung abgeschoben werden soll? Na der Schulleiter der Sonderschule aus dem gleichen Bezirk!
    So oft klagen die Eltern, dass bei manchen Kindern der IQ bei 90 liegt, wenn es von einem Psychiater gemessen wird,sobald der IQ von den Sonderpädagogen in einer Sonderschule gemessen wird, landet er bei 70.Und warum? Ein IQ von 70 rechtfertigt die Aufnahme eines Kindes auf einer Sonderschule.Und die Eltern haben dann schlaflose Nächte weil sie dann das Gegenteil beweisen müssen.Die Eltern, die keine Kraft und Geld für Anwälte haben geben auf!Und so landen viele Kinder mit Förderschwerpunkt Lernen in Sonderschulen mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung!

  19. Anonym sagt:

    Solche Sonderlehrer hatte mein Kind in der Sonderschule auch! Die meisten Sonderschullehrer in Deutschland arbeiten so wie die Sonderlehrerin in der Geschichte! Es gibt kaum Sonderschulen in Deutschland die ein vernunftvewn Förderplan fur die behinderten Kindern erstellen!(obwohl es seit zwei Jahren neue Regelungen gibt!)In der Sonderschule meines Kindes und in anderen Sonderschulen von Kindern in meinem Bekanntenkreis würden nicht Mal Forderpläne erstellt,sodass dies in Vergessenheit geriet. Als ich eine Umfrage bei den Eltern gemacht hatte,da fragten mich die Eltern:Was ist ein Förderplan? Viele Eltern haben nicht Mal ein Sonderpädagogisches Gutachten bei der Aufnahme der Kinder in Sonderschulen!Sie wissen nicht Mal warum ihr Kind da abgeschoben wurde!!!
    Es wird immer wieder behauptet dass bei den behinderten Kindern in Deutschland der sonderpädagogische Förderbedarf JAHR FÜR JAHR überprüft wird. DAS IST EINE LÜGE! Wer mir das Gegenteil beweisen möchte,bitte ich mir den Namen der Schule hier in Blog weiterzugeben. Diese Wundersonderschule möchte ich auch Mal besuchen!
    Der Sonderpädagogische Förderbedarf der angeblich Jahr für Jahr bei jedem behindertem Kind durch Tests überpruft wird ,soll als Bericht den Eltern vorgelegt werden. WER HAT SO WAS? BITTE MELDEN! Die meisten Eltern wissen nicht Mal dass ihnen so was zusteht!!!!!
    Wenn Mal ein Sonderpädagogisches Gutachten für die Kinder bei der Aufnahme in der Sonderschule erstellt wird,dann passiert es so ofr,dass dies von den Sonderpädagogen samt Schulleitung aus dem gleichen Bezirk wo das Kind wohnt erstellt wird. Und das ist nicht richtig so.Es ist verboten! Trotzdem wird das ignoriert.

  20. Anonym sagt:

    An Anonym 9:28
    Wieso regen Sie sich über diese Geschichten in Blog so auf? Es gibt eine tolle Seite der Lehrer! Sie heißt news4teachers.de.Auf der Internetseite wird das miserable Schulsystem,Politiker,Eltern und Schüler kritisiert. Es läuft ähnlich wie hier im Blog. Die Kommentare sind Anonym.
    Kann Ihre Haltung nicht nachvollziehen. Müssen wir nicht alle in unserem Beruf kritikfähig sein? Wir kritisieren Ärzte,Handwerker usw wenn sie ihre Arbeit nicht richtig machen. Warum nicht auch Lehrer? Lehrer haben einen Auftrag der von uns Eltern und Staat gegeben wird! Und den haben sie in einer leistungsorientierter Gesellschaft wie unsere zu folgen!

  21. Anonym sagt:

    Leider beweist der Text wieder, dass diese Form der Sonderpädagogik keine Ausnahme ist. Zumal ich mich schon oft gefragt habe, ob nur wir solche Erfahrungen machen? Es gibt Förderschulen, an denen es unterschiedliche Profile gibt. An Körperbehindertenschulen wird alles unterrichtet und da kann man sich als Lehrkraft auch die Klasse aussuchen bzw. es wird ihr die Klasse zugeteilt. Es mag tatsächlich Lehrkräfte geben,die sich Mühe machen und versuchen, dem Kind gerecht zu werden. Doch es ist üblich, den Lehrplan für Kinder mit geistiger Entwicklung frei zu gestalten. Keiner prüft, ob Kulturtechniken gelehrt werden oder nicht, keiner fragt nach, ob der Lehrplan, den es tatsächlich gibt, eingehalten wird. In dem übrigens auch Kulturtechniken stehen. Es ist nicht wie an der Regelschule, wo sich strikt an einen Lehrplan gehalten werden muss. Und diese Freizügigkeit im Lehrplan geistige Entwicklung führt wohl leider auch dazu, frei zu entscheiden, was den Kindern beigebracht wird oder nicht! Keine Verbindlichkeit, gar nichts. Es fragt keiner nach und wenn es dann doch mal jemand tut, dann heißt es, das kann ich meinen Kindern nicht zumuten oder das war nicht möglich mit ihnen. Wer das einseitige oder verallgemeinernde Bild über Sonderpädagogen hier kritisiert, der möchte doch mal ein positives Beispiel anführen. Wenn oft eher das Gegenteil berichtet wird, dann frage ich mich schon, warum?

  22. Anonym sagt:

    Falls es Ihnen nicht aufgefallen ist: Sie sind es, die hier verallgemeinert 😉 In der Geschichte steht erst mal nur,dass diese beschriebene Dame sich das Leben auf Kosten der Kinder bequem macht, " weil deren schulisches Lernen wohl eh nur zweitrangig ist"
    Der eigentliche Skandal ist aber doch ( wie bereits ein anderer Kommentator geschrieben hat), wie ungeniert sie das ganze erzählt. Die Lehrerin hat alsoalso wahrschein in der Vergangenheit bereits wiederholt die Erfahrung gemacht dass sie sich mit dieser Haltung im gesellschaftlichen Mainstream bewegt.
    Traurig, traurig….

  23. Anonym sagt:

    Was sagt uns diese Geschichte? Dass alle Lehrer*innen "faule Säcke" sind? Hier gibt es wie in jedem Beruf gute und schlechte Vertreter*innen. Verallgemeinerungen sind doch nie hilfreich.
    Überhaupt vor einigen Montagen wurden die "förderwütigen" Mütter mächtig gescholten. Kinder lernen doch am besten im Alltag… Immer so wie es gerade passt. Für bestimmte Beeinträchtigungen sind die "einfachen Dinge" eine große Herausforderung. Ich wünsche mir eine differenzierte Sichtweise.

  24. Anonym sagt:

    Nun muss ich mich hier einfach etwas wundern. Eine Lehrerin mit drei Kindern und vollem Lehrauftrag? Das ist äußerst selten, weil das einfach kaum oder gar nicht vereinbar ist, es sei denn, die Kinder sind schon (fast) erwachsen. Das Alter der eigenen Kinder steht leider nicht dabei, obwohl sowas einen riesengroßen Unterschied macht in der Argumentation. Ich habe noch nie so eine (Sonderschul-) Lehrerin kennengelernt, es wäre die absolute Ausnahme. Auch hätte eine Lehrerin mit so einer lässigen Einstellung sich auf der Sonderschule meiner Tochter nicht lange halten können.
    Was mir auch nicht klar ist, auf welcher Sonderschule kann man sich aussuchen, ob man eine Klasse mit geistig behinderten Schülern will oder eine andere? Meistens hat ja eine Sonderschule nur ein Profil, entweder für Schüler mit geistiger Behinderung ODER für Schüler mit Lernbehinderung, usw. Und dass man so einfach sich seine Lieblingsklasse aussuchen kann? Das lassen schon Schulleitung und Kollegen nicht zu.
    Und noch ein paar andere Ungereimtheiten sind für mich im Text. Leider wieder ein extremes Beispiel, das man nicht auf die anderen 99 Prozent übertragen sollte, die sich keinen faulen Lenz, sondern ihren Lehrauftrag gut machen.

  25. Anonym sagt:

    Bevor wieder das allgemeine Gejammere über Lehrer- Geschimpfe einsetzt, möchte ich betonen, daß es auch gute Sonderschullehrer gibt, die sich in ihren Beruf sehr einsetzen.
    Aber es gibt eben auch die Anderen und mit denen habe ich auch Erfahrung gemacht.
    Die Sonderschullehrerin scheint leider Ihren Beruf als etwas zu verstehen, in welchen man sich das Leben einfach machen kann.
    Sie scheint auch keinen Grund zu sehen das zu verbergen, da sie ja ganz offenkundig kein Problem damit hat, das Sonntag Nachmittags beim Kaffee Trinken zu erzählen.
    Woraus ich den Schluß ziehe, daß sie meint, daß es gesellschaftsfähig ist zu meinen, daß man Kindern mit geistiger Behinderung nichts beizubringen hat.

    Weiterhin bedaure ich, daß es möglich ist, das solche Lehrer ihren Unterricht nach eigenen Gutdünken gestalten können.
    Während also mache Sonderschullehrer durchaus versuchen den Kindern auch Kulturtechniken beizubringen, ist eben auch das Gegenteil möglich!
    Ich bedaure, daß solche Lehrer in ihrem Beruf verbleiben können.

  26. Anonym sagt:

    Ja ist es denn nicht ein Segen, dass sie mit so wenig zufrieden sind… Kopfschüttelnd ab

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