6 Wochen – 6 Sätze (5)

“Ihre Tochter ist bei diesem Hilfebedarf nicht für die ambulante Wohnbetreuung geeignet.”
“Aber sie hat doch das gleiche Recht, so zu wohnen, wie ein Mensch mit weniger Einschränkungen.”
” Theoretisch schon – aber wir bekommen eben nur ein paar Stunden pro Woche vom Amt bezahlt, das wäre ja zu wenig für sie.”
“Sie könnten den Mehrbedarf beantragen und bewilligen lassen, denn das lässt sich doch alles sehr gut begründen.”
” Tja, wenn Sie das schaffen, aber wir können da jedenfalls nichts machen! Wir müssen schließlich dauerhaft gut mit den Leistungsträgern zusammenarbeiten.”

Die Geschichte vorgelesen …

1 Kommentar

  1. Anonym sagt:

    Gibt es dieses Problem nicht überall,wenn es um die Integration behinderter Menschen inmitten der Gesellschaft geht?
    In Schulen läuft es ebenso wie in der Geschichte oben! Vielen Schüler mit erhöhtem Förderbedarf wird auch keine eins zu eins Betreuung durch einem Schulbegleiter von der Schulbehörde finanziert,bzw bewilligt.
    In der Arbeitswelt läuft es ebenso. Dieses Problem habe ich zur Zeit bei meinem behindertem Kind.Eine Assistenzhilfe wird auch nicht finanziert.
    Und so sind die Angehörigen gezwungen von einer Tür zur anderen zu laufen und betteln damit sie die Finanzierung im Rahmen der Eingliederungshilfe erhalten. Meistens bleibt das ohne Erfolg!

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