Gute Besserung 1

Ein Klassenkamerad DES JUNGEN ist im Krankenhaus.
Er hat einen kleinen Eingriff am Knie.
Als Hausaufgabe soll der Junge ihm einen Brief schreiben.
Der Brief soll dann auch richtig abgeschickt werden.
Die Lehrerin hat Textbausteine vorbereitet, die der Junge eigentlich nur noch zusammensetzen muss: „Operation gut verlaufen“, „nicht zu viele Schmerzen“ und „gute Besserung“.
Der Junge schaut zu Hause lange auf die Wörter. Dann seufzt er.
„Du musst sie ja nicht verwenden“, sagt seine Mutter.
Der Junge nickt und schiebt die Vorlage zur Seite.
Dann schreibt er: „Hallo, die Klasse macht sich große Sorgen um Dich. Wir brauchen Dich! Komm bald wieder!“

Die Geschichte vorgelesen …

5 Kommentare

  1. Anonym sagt:

    Lieber Anonym 16:46
    Wenn der Lehrerberuf nicht mehr so empfehlenswert ist,wie Sie das vorgeben,wieso ist der Andrang zum Lehramtsstudium so gross? Der Andrang steigt von Jahr zu Jahr . Der NC Wert steigt von Jahr zu Jahr.Die Wartelisten zum Lehramtsstudium sind lang.
    Kein Lehrer wird GEZWUNGEN in seinen Beruf zu arbeiten!
    Hätten sie gerne Menschen um sich herum die andauernd über ihren Beruf jammern?
    Der Beruf als Lehrer ist anders als vor 30 Jahren so wie der Beruf als Elektriker zum Beispiel auch
    Die Ansprüche sind höher! Im Lehramtsstudium wird doch den Studenten beigebracht zeitgemäß zu arbeiten,oder nicht? Gibt es heutzutage überhaupt noch einen Beruf wo man von den Mitarbeitern nicht erwartet sich anzupassen?
    In jedem Bewerbungsgespräch hört man den Satz" Ich bin anpassungsfähig!". Sonst hat man keine Chance im Berufsleben weiter zu kommen!

  2. Anonym sagt:

    ??? Verstehe ich nicht. Die Textbausteine sind doch nicht verkehrt, solange man sie als Anregung / Hilfe versteht, die man nutzen kann, aber nicht muss, und nicht als strenge Vorgabe. Es geht doch hier um den Jungen, nicht um die Lehrerin.

  3. Anonym sagt:

    Anonym 16:46:00, wo ist das Problem? Ich glaube weder Lehrer, Schüler noch Mutter hatten hier ein Problem. Die Geschichte soll nur zeigen, dass wir die Kinder oft unterschätzen. Das Kind hat keine Textbausteinen benötigt und ich vermute, das war auch für die Lehrerin ok so ( geht aus der Geschichte allerdings nicht hervor). Auch wir Eltern unterschätzen unsere Kinder oft. Wieso fühlen sich viele Lehrer immer so schnell angegriffen?

  4. Anonym sagt:

    Wie wäre die Reaktion des Kindes oder der Mutter ausgefallen, wenn gar keine Textbausteine als Vorschlag von Lehrerseite gekommen wären?

    Der Lehrerberuf ist heute nicht mehr empfehlenswert.

  5. Fan des Illustrators sagt:

    Beeindruckende Illustration:
    Der Klassenkamerad mit dem verletzten Knie ist mitten unter seinen fröhlichen Mitschülern, während der Junge so intensiv an ihn denkt und seinen Brief verfasst.

    So empathisch, herzlich und spontan wäre der Brief nicht ausgefallen, wenn er ihn aus vorgegebenen Textbausteinen zusammengesetzt hätte!

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