Kategorie: Aktuelles


Nixklusionsmännchen und Virus

50 Tage war unser Blog-Illustrator zu Hause wegen der Corona-Pandemie. In dieser Zeit hat er jeden Tag eine Folge von “Nixklusionsmännchen und Virus” gemalt, die bei twitter veröffentlicht wurden. Jetzt liegen sie als Plakat vor. Wer eins haben möchte, meldet sich einfach direkt bei uns!

5 Bilder zu Corona

Bullshit Bingo

Sehr viel geklickt wurde unser “Bullshit Bingo” auf Twitter: “Das hören Eltern von Kindern mit Behinderung in Elterngesprächen in der Schule” (kollektive Erfahrungen). Hier ist es noch einmal:

Eine vier mal vier Matrix mit typischen Sprüchen

kirstenmalzwei Adventskalender

alle Zahlen von 1 bis 24 mit Nixklusionsmännchen

Auch im Dezember 2019 gab es wieder einen kirstenmalzwei Adventskalender bei twitter – mit 24 “Inklusionsweisheiten”. Hier sind sie die Türchen:
(1):
“Bei Inklusion geht es nie um das ‘Ob’, sondern immer um das ‘Wie’.”
(2):
“Inklusion ist nicht ‘Irgendwas mit Behinderten’.”
(3):
“‘Das Wort Inklusion kann ich nicht mehr hören!’
 – Ne, wir auch nicht. Aber wir können es leben.”
(4):
“‘Ich war mal Zivi im Behindertenheim’ qualifiziert nicht unbedingt für Inklusion.”
(5):
“Wer von Grenzen der Inklusion spricht, spricht eigentlich nur über die Grenzen seiner eigenen Bereitschaft, Inklusion zu ermöglichen.”
(6):
“Nicht überall, wo Inklusion drauf steht, ist auch Inklusion drin.”
(7):
“Inklusion ist kein Projekt.”
(8):
“Inklusion hat viele falsche Freunde.”
(9):
“Wer keine Argumente mehr hat, nennt Mütter ‘Inklusionsfurien’ und Väter ‘Inklusionsradikalinskis’.”
(10):
“Wer’Inklusion mit Augenmaß’ betreiben will, will garantiert etwas ganz anderes als Inklusion.”
(11):
“Inklusion ist kein soziales Engagement.”
(12):
“Inklusion in der Schule ist keine Wahlmöglichkeit der Eltern, sondern ein Grundrecht der Kinder.”
(13):
“Inklusion beginnt im Kopf.”
(14):
“Inklusion ist kein Sozialkompetenztraining für Menschen ohne Behinderung. Nicht in der Schule oder anderswo.”
(15):
“Exklusion in der Inklusion kann es nicht geben.”
(16):
“Demokratie braucht Inklusion.”(Jürgen Dusel)
(17):
“Niemand muss für Inklusion dankbar sein.”
(18):
“Inklusion kann nicht scheitern. Scheitern kann nur ein Staat, dieses Grundrecht zu gewährleisten.”
(19):
“Pseudo-Inklusion: Man nehme die Tasten ‘paste’ und ‘copy’ und ersetze ‘Behinderung’ durch den Begriff ‘Inklusion’.”
(20)
“Wer in der Schule nur ‘zielgleiche Inklusion’ machen will, will gar keine machen.”
(21)
“Inklusion ist niemals Kür. Immer Pflicht.”
(22)
“Aus einer Einrichtung wird nur durch die Namensänderung keine ‘inklusive Einrichtung’.”
(23)
“Inklusion mit ‘aber’ ist Nixklusion.”
(24)
“Inklusion ist Menschenrecht.”

Zum Welt-Down-Syndrom-Tag

Jedes Jahr veröffentlichen wir eine extra Geschichte zum Welt-Down-Syndrom-Tag.
Hier die Geschichte und unsere Presseerklärung dazu:

Auch in diesem Jahr, so wie schon 2017 und 2018, haben die beiden Bloggerinnen Kirsten Ehrhardt aus Walldorf und Kirsten Jakob aus Ulm (“kirstenmalzwei”) eine extra Geschichte zum Welt-Down-Syndrom-Tag (21.3.) geschrieben.

Bei kirstenmalzwei.de wird am Donnerstag die Geschichte “Fördern” erscheinen. Wie alle Geschichten im Blog ist auch diese Geschichte wahr.

“Gerade bei Kindern mit Down-Syndrom steht für viele Eltern das Fördern an erster Stelle”, beobachten die beiden Bloggerinnen – selbst Mütter von inzwischen halb erwachsenen Söhnen mit Down-Syndrom, “manche Eltern übersehen, dass viel nicht immer viel hilft.“ Hier entstünde manchmal ein regelrechter Wettbewerb zwischen den Eltern, die auch von Therapeuten und “Experten” unter Druck gesetzt werden oder sich so fühlen.Und wie „fit“ ein Kind ist, spielt auch für Inklusion in der Schule keine Rolle: “Die UN-Behindertenrechtskonvention, die in der nächsten Woche 10 Jahre in Deutschland gilt, unterscheidet beim Anspruch auf inklusive Bildung nicht zwischen den Menschen. “Inklusion darf nicht etwas Exklusives werden”, betont Kirsten Ehrhardt. Und Kirsten Jakob ist wichtig: “Begriffe wie “zielgleich” und “inklusionsfähig” sind in Deutschland hausgemacht und haben mit der UN-BRK nichts zu tun.” Es geht darum, dass unser Schulsystem geeignete Vorkehrungen für alle zur Verfügung stellt.

Den Blog “Zwischen Inklusion und Nixklusion” gibt es seit September 2016. Er hat inzwischen viele Freunde und Abonnenten. Jeden Montag erscheint eine neue Geschichte. Die bunten “Nixklusionsmännchen” sind sein Marken- und Erkennungszeichen.

https://kirstenmalzwei.de/2019/03/foerdern-zum-welt-ds-tag.html
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