Schuhe

DAS MÄDCHEN braucht maßangefertigte Orthesen mit Orthesen-Schuhen.
Vom Kinderarzt verordnet, um zu verhindern, dass die Gelenkfehlstellung weiter zunimmt. Die Schuhe wurden von der Krankenkasse rasch genehmigt und angefertigt.
Die Orthesen nicht. Immer wieder ging es mit den Eltern hin und her. Schließlich nach einem Widerspruch: Der Bewilligungsbescheid. Fast ein Jahr später.
Nun aber passten die Schuhe nicht mehr.
Und die Krankenkasse schrieb: „Begründen Sie uns ausführlich schriftlich, warum die Orthesenschuhe nicht mehr passen. Bitte beachten Sie, dass eine doppelte Bewilligung ein und desselben Hilfsmittels grundsätzlich nicht möglich ist.“

Nixklusionsmännchen, grummelig, jongliert mit bunten Schuhen.

Die Geschichte vorgelesen …

5 Kommentare

  1. anonym sagt:

    Wo gibts denn so was??
    Orthesenschuhe, die ohne die passenden Orthesen gefertigt werden können und Eltern, die zulassen, dass ihr Kind ohne die notwendigen Hilfen zurechtkommen muss.

    • Anonymous sagt:

      den Angriff auf die Eltern finde ich sehr unfair. was sollen sie denn Ihrer Meinung nach tun als Anträge schreiben und nachfragen?

  2. Anonymous sagt:

    Gibt es Familien , wo sie sich nicht mit Papierkram der Krankenkasse auseinandersetzen müssen?
    Ich habe bei meinem Kind auch immer zig Probleme mit der Krankenkasse. Die billigsten Windeln, die nichts taugen. Für eine Kinderkarre für mein Kind mussten wir auch über Jahre kämpfen.
    Ich benötige für mein Kind ein bestimmte Marke von Eiweißpulver das geschmacksneutral ist. Auf dem Programm der Krankenkasse stehen nur die mit Bananen-, Erdbeer-, Himbeergeschmack. Davon kriegt mein Kind Ausschlag und muss sich sehr oft übergeben. Es bleibt uns nichts anders übrig als dies selber zu finanzieren.

  3. VVerkopft sagt:

    Himmel hilf! Nicht nur, dass die Krankenkasse durch dieses Verschleppen eine Verschlimmerung der Gelenkfehlstellung provoziert, nein, es scheint ihr auch noch völlig unklar zu sein, dass Kinderfüße wachsen.

    Kleiner Tipp an die Krankenkasse: Wenn Ihr jetzt mit der Kostenübernahme für die neuen Schuhe wieder so richtig lange wartet, dann passen wieder die Orthesen nicht. Und wenn Ihr da richtig lange Pingpong mit spielt, müsst Ihr erstens einen Haufen Geld für immer neue Schuhe und Orthesen ausgeben, die nie getragen werden, und außerdem noch die möglichen Spätfolgen der verschleppten Behandlung. Nicht cool.

    • Hartmut sagt:

      … und somit nicht zum Wohle der Solidargemeinschaft. Und über welchen fünfstelligen Betrag sprechen wir in der Anfangsverordnung? Wie hoch werden die internen kalkulatorischen Kosten innerhalb der KV sein, bis alle Widersprüche in diesem Fall „ordentlich „ abgearbeitet sind? Kosten des internen Organisationsversagens??
      Kolateralschäden bei MÄDCHEN samt Familie?. Welcher Preis wird dafür aufgerufen?

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