Hospitationen

DAS MÄDCHEN geht in eine inklusive Grundschulklasse.
Vom guten zieldifferenten Unterricht profitiert es sehr: Alle Kinder mit Behinderung in der Klasse lernen nach ihren Möglichkeiten.
Jetzt geht es um die weiterführende Schule.
Das Schulamt ist mit mehreren Schulen und Schularten im Gespräch.
Deshalb werden Hospitationen in der Klasse vereinbart.
Der Rektor der Gemeinschaftsschule verbringt einen Vormittag in der Klasse und sagt: „Sehr beeindruckend hier! Ich habe viele Ideen gesehen, die gleich mitnehme. Mein Team wird sich freuen!“
Der Konrektor der Realschule verbringt einen Vormittag in der Klasse und sagt: „O ha, da müssten wir uns schon sehr umstellen, was den Unterricht angeht. Ich bespreche das mal mit meinen Kollegen.“
Die Rektorin des Gymnasiums verbringt einen Vormittag in der Klasse und sagt: „Nein! So können wir nicht unterrichten! Das ist völlig ausgeschlossen!“

Die Geschichte vorgelesen …

2 Kommentare

  1. Mareile sagt:

    Ich kann mir das gut vorstellen, aber bei uns war es zum Glück anders, genauer gesagt, genau umgejkehrt.
    Die Gesamtschule fand den Aufwand zu groß und das Gymnasium hat sofort ein bis heute erfolgreiches Konzept erarbeitet. Das ist mittlerweile 11 Jahre her. 🙂

  2. Anonym55 sagt:

    Schön, dass es für das MÄDCHEN nach der Grundschule auf jeden Fall inklusiv weitergehen kann. Die Sonderschule scheint hier kein Thema zu sein. Wenn alle Schülerinnen und Schüler – genauso wie das MÄDCHEN – vom guten, zieldifferenten Unterricht profitiert haben, wird die ganze Klasse in die Gemeinschaftschule wechseln. Damit ist egal, was der Rektor des Gymnasiums denkt!

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